Gemeinsame Ideen soll es trotzdem geben
Die Enttäuschung über das negative Votum aus Graubünden zum Naturpark Rätikon ist bei den Verantwortlichen des Projekts in allen Teilregionen gross, wie es in einer Mitteilung der Regionalentwicklung Prättigau Davos heisst. Die Grundidee eines grenzübergreifenden Naturparks könne nicht mehr weiterverfolgt werden. Damit die bisherigen Arbeiten aber doch noch konstruktiv genutzt werden, möchten die beteiligten Partner darüber diskutieren, wie die entstandenen Ideen und Kontakte erhalten bleiben.
Diverse Projekte sollen trotzdem entstehen
Der Naturpark hätte unter anderem die Gestaltung eines neuen Denk- und Entwicklungsraumes rund um den Rätikon ermöglicht. Dieser Ansatz stelle auch weiterhin ein grosses noch brachliegendes Potenzial für alle beteiligten Regionen dar, schreiben die Verantwortlichen.
Auch wenn diese gemeinsame Aufbauarbeit nun nicht unter dem Dach eines Naturparks institutionalisiert werden könne, wäre es trotzdem möglich, dass ausgewählte Projekte weiterverfolgt würden. Wie allenfalls die inhaltliche Ausgestaltung und die Organisation eines gemeinsamen «Entwicklungsraumes Rätikon» genau aussehen könnte, diskutiert die Regionalentwicklung Prättigau Davos in den nächsten Monaten mit den beteiligten Partnern. (can)