Geiz ist geil
Wie es wirklich herauskommt, wird die Zukunft zeigen. Eines ist in der aktuellen Situation aber klar: Die Zeiten, in denen wir Energie als unerschöpflich verfügbares Gut konsumieren konnten, sind vorbei. Nicht nur die durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten Engpässe zeigen das. Auch der Klimawandel zwingt zu einem bewussteren Umgang mit dem kostbaren Gut. Warum die nachfolgenden Tipps also nicht als Standard in unseren Alltag einbauen? Was es dazu braucht? Nur etwas Geiz beim Thema Energie.
Dafür, dass es in unseren Wohn- und Arbeitsräumen wohlig warm ist, sorgen Heizungen. Sie sorgen auch dafür, dass wir in Innenräumen relativ jahreszeitenunabhängig agieren können. Doch ist es richtig und wichtig, auch an Weihnachten kurzärmlig herumzulaufen? Ein kuscheliger Pullover und beim Sitzen eine Decke über den Knien sorgen dafür, dass es auch bei 19 oder 20 Grad Raumtemperatur angenehm ist. Und damit nicht ständig an der Heizung herumgedreht werden muss, überlässt man die Temperaturregulierung einem an der Heizung angebrachten Thermostatventil. Gemäss der Elektrizitätswerk Davos AG, von deren Webseite diese Spartipps stammen, können damit bis zu zwanzig Prozent Heizenergie eingespart werden. Wichtig ist dabei, dass die erwärmte Luft in den Räumen gut zirkulieren kann. Vorhänge oder Möbel vor den Heizkörpern sorgen daher für Sauna am einen und kalte Füsse am anderen Ort. Spätestens wenn die Heizung zu gurgeln beginnt, ist es ausserdem Zeit, sie zu entlüften. Noch besser ist, wenn das regelmässig zu Beginn der Heizperiode gemacht wird. Bei aller Liebe zum Energiesparen: Wohnräume müssen dennoch regelmässig gelüftet werden. Indem etwa dreimal pro Tag während maximal zehn Minuten mit weit geöffneten Fenstern gelüftet wird, wird der Wärmeverlust minimiert. Gekippt taugen Fenster nur im Sommer. Während der Heizsaison entweicht in der Kippposition nur die Wärme, ohne einen erfrischenden Luftaustausch zu erzeugen. Ausserdem kühlen die Wände aus.