Wer wird Glarnerin oder Glarner des Jahres 2021?
Wir küren zum dritten Mal die «Glarnerin des Jahres» respektive den «Glarner des Jahres». Wer von den sieben Nominierten für das Jahr 2021 das Rennen macht, entscheidet ihr im Online-Voting. Die Abstimmung endet am Samstag, 15. Januar, um 24 Uhr und ihr könnt alle 24 Stunden neu eure Stimme hinterlassen. Ihr seid also am Zug.
Und das sind die Nominierten:
«Biär für ds Glarnerland»Verein zur Unterstützung der Gastronomie
Eine Harasse Bier bestellen und damit der Stammbeiz helfen: Das ist die Idee des Vereins «Biär für ds Glarnerland» während des Shutdowns. Am Ende ihrer Aktion haben sie über 2000 Harassen Bier ausgeliefert und die Gastrobetriebe mit 40'000 Franken unterstützt.
Marion Weber und SunnähöräliKinderbetreuung in Engi
Im Kleintal gab es keinen Hort, keine Krippe, keinen Mittagstisch. «Wir fanden es eine gute Idee, eine solche Institution im Kleintal zu gründen, weil diese bei der steigenden Kinderzahl auch nötig ist.» Heute besuchen 40 Kinder in der Woche die Krippe, den Hort und den Mittagstisch in der Villa Engi.
Jasmin KubliPflegerin am Spital
Jasmin Kubli pflegt seit zwei Jahren im Kantonsspital Coronakranke. Und mit ihr trotzdem ganz viele Pflegende, Ärztinnen und Ärzte und Putzleute den widrigen Umständen. «Weil mir der Beruf viel bedeutet, übe ich ihn immer noch aus», sagt Kubli. Damit die Umstände weniger widrig werden, setzt sich Kubli für die Pflegeinitiative ein.
Das EinhornFrohnatur
Sie verkleidet sich als Einhorn und sorgt so für Aufheiterung und Lacher in einer für viele Menschen schwierigen Zeit. Die Leute zu unterhalten, ist der Antrieb des Einhorns: «Ich will sie mit dem Humorvirus infizieren.» Wenn sie die Wahl gewinnt, will die Frau unter dem Kostüm das Geheimnis ihrer Identität lüften.
Marc ElmerBehindertensportler
Seit einem Gleitschirmunfall im Jahr 2017 sitzt Marc Elmer im Rollstuhl. Doch von seiner Behinderung lässt er sich nicht vom Sport abhalten: Er ist mittlerweile Nationalspieler im Para-Badminton. Um andere Sportlerinnen und Sportler mit Handicap zu unterstützen, hat der 32-Jährige den Verein Spocap gegründet. So hilft er bei der Anschaffung von spezieller Ausrüstung.
Kaj WeibelKlimaschützer
Der Kanton Glarus hat eines der weitreichendsten Energiegesetze der Schweiz. Dass das so ist, liegt auch daran, dass sich Kaj Weibel an der Landsgemeinde ans Rednerpult wagte: Der 19-Jährige hat erfolgreich für das Verbot von fossilen Heizungen gekämpft. Das Ziel Weibels: «Glarus soll der erste klimaneutrale Kanton der Schweiz werden.»
Hilfe für «Offliner»Pro Senectute hilft bei der Impfanmeldung
Die drei Freiwilligen Armin Leuzinger, Hans Rudolf Glarner und Richard Weishaupt investieren unzählige Stunden, um Senioren ohne Internetanschluss bei der Anmeldung zur Coronaimpfung zu unterstützten. Organisiert wird die Aktion von der Pro Senectute.