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Leben & Freizeit

Für mehr Genuss am See

Béla Zier
13.09.2019, 04:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Die Region Davosersee ist eine Perle, welche bei Einheimischen wie Gästen in Sachen Freizeitaktivitäten hoch im Kurs steht. Diese Perle soll innerhalb der nächsten fünf Jahre mit attraktivitätssteigernden Massnahmen für 1,85 Millionen Franken aufpoliert werden. Das beinhaltet ein Antrag der Davoser Regierung an das Ortsparlament.

Neues Wassersportzentrum

Die vorgesehenen Angebotsverbesserungen basieren auf einem Konzeptvorschlag, den der Kleine Landrat bei einem Planungsbüro in Auftrag gegeben hat. Trotz punktuell intensiver Nutzung solle der See sowie der um ihn herumführende Fussweg seinen «ruhigen Charakter bewahren», schreibt die Exekutive in ihrer Vorlage. Darin hält sie im Weiteren fest, dass auch in Zukunft kein Eintritt für die Benützung des Strandbads erhoben werden soll.

Unter den geplanten Massnahmen aufgelistet ist der Ersatz der Bauten auf dem Strandbadareal durch ein neues Wassersportzentrum mit Restaurant und Liegewiese. Dieses mit Investitionen von vier bis sechs Millionen Franken verbundene Projekt soll mittel- bis langfristig umgesetzt werden, es ist aber nicht Bestandteil des aktuellen Antrags.

Badebereich und Spielplätze

Im jetzt zur Genehmigung anstehenden Umsetzungsprogramm enthalten ist eine in Nähe zum Strandbad geplante künstliche und begrünte Insel mit Badebereich, die über Schwimmstege erschlossen werden soll. Ebenfalls auf der Ostseite des Sees vorgesehen sind eine Aussichtsplattform sowie Spielinstallationen für Kinder. Am gegenüberliegenden Seeufer sollen ein Wasserspielbereich sowie eine Kneipp-Anlage erstellt werden.

Davoser «Hawaii»-Bucht bleibt

Keine Änderungen sind auf dem Areal der sogenannten «Hawaii»-Bucht geplant. Unter dem Arbeitstitel «Kunst am See» soll neu an der Nordseite des Gewässers ein Skulpturenpark mit fixen sowie wechselnden Installationen entstehen.

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