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Leben & Freizeit

Für den Frieden wandern

Südostschweiz
30.03.2022, 04:30 Uhr
heute um 11:31 Uhr

Die Pfadi Graubünden möchte Hilfe für die Ukraine anbieten und Schwierigkeiten mit Zuversicht begegnen. Das teilt die Pfadi Graubünden mit. So zeige sich der polnische Pfadfinderverband solidarisch, sammle Spenden und helfe direkt vor Ort. Einen grossen Teil der Pfadfinderinnen und Pfadfinder seien auch direkt an der polnisch-ukrainischen Grenze und helfen den ankommenden Geflüchteten. Die Pfadi Graubünden möchte diese humanitäre Hilfe des polnischen Pfadfinderverbands finanziell unterstützen und sammelt für ihren Einsatz Geld. Mit dem Geld können Ankunftspakete, Grenzpatrouillen oder Spielsachen für die Kinder ermöglicht werden.

Von Filisur bis nach Hrebenne

Nebst direkten Spendengeldern möchte die Pfadi Graubünden ein weiteres solidarisches Zeichen setzen und gemeinsam mit Unterstützung aus der Bevölkerung von Filisur (Pfadimittelpunkt von Graubünden) nach Hrebenne (polnisch-ukrainische Grenze) wandern. Die gesammelten Kilometer werden zusammengezählt. Gewandert werde, bis die 1300 Kilometer, also die Distanz von Filisur bis nach Hrebenne, zusammengekommen sind. Pro Kilometer könne ein fixer Betrag für den polnischen Pfadfinderverband gespendet werden. Dieses Angebot richte sich nicht nur an Pfadis, sondern auch an wanderbegeisterte Menschen, die gerne für einen guten Zweck wandern möchten. Daneben können sich auch Gruppen oder Firmen am «Hike for Ukraine» beteiligen. Die Pfadi Graubünden ist der Ansicht, dass diese Krise nur gemeinsam bewältigt werden könne. Jede Spende leiste einen Beitrag zur Linderung der Not und unterstütze die humanitäre Hilfe vor Ort. (so)

Die Wanderchallenge startet am 2. April. Interessierte Personen, Familien und Teams können sich via Anmeldeformular anmelden. Welche Wanderroute sie wählen, ist ihnen überlassen.

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