Fünf Zero-Waste-Tipps für den Advent
1. Vorbereitet an den Weihnachtsmarkt
Zu einem vorbereiteten Besuch am Weihnachts- oder Christkindlimarkt gehören unter anderem Stoffsäckli und -taschen für die Einkäufe. Und um dem Einweggeschirr aus dem Weg zu gehen und trotzdem ohne Abfall schlemmen zu können, gibt es auch einen Trick. Einfach ein passendes Gefäss, eine Stoffserviette und Besteck einpacken. Für den Glühwein oder Punsch kann das oft angebotene Depotsystem verwendet oder auch der eigene Mehrweg-Becher mitgebracht werden. Das funktioniert natürlich das ganze Jahr über – auch für den täglichen Kaffee oder Tee to go.
2. Das neue alte Festtagsoutfit
Möchtet ihr ein neues Outfit für die Festtage? Wie wäre es mit einem Kleidertausch mit euren Geschwistern oder Freundinnen und Freunden? So finden eure aussortierten Kleidungsstücke einen Abnehmer oder eine Abnehmerin und ihr entdeckt vielleicht ein neues Lieblingsteil. Dieser Kleidertausch macht übrigens auch grossen Spass.
3. Sami, Niggi, Näggi, hinterem Ofa steck i
Immer häufiger sind die Samiklaussäckli in den grossen Läden aus Plastik. Die Alternative: Die Säckli für die kleinen und grossen Kinder selber befüllen. Nüssli und Mandarinli gibt es unverpackt. Dazu selbst gemachten Lebkuchen und Wiahnachtsguazli. Und die Jutesäckli können jedes Jahr wiederverwendet werden.
4. Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum
Weihnachten ohne Baum ist für viele unvorstellbar und fällt schwer. Echte Weihnachtsbäume liegen in der Ökobilanz sogar noch vor Plastiktannen. Studien zeigen, dass künstliche Tannen – je nach Herstellung und Produktionsland – 17 bis 20 Jahre aufgestellt werden müssen, bis sie sich ökologisch amortisiert haben. Aber auch echte Bäume über Jahre wachsen zu lassen und dann für wenige Tage oder Wochen zu nutzen, hat für viele einen faden Beigeschmack. Vielleicht ergibt sich ein neues Ritual: Ihr könnt zum Beispiel einen schönen Baum im Garten oder in der Umgebung schmücken. Oder lasst euch im Internet zu anderen kreativen Alternativen inspirieren.