Feuerverbot im Süden
Angespannte Lage in Südbünden: Schon seit Wochen hat es auf der Alpensüdseite keine nennenswerten Niederschläge mehr gegeben. Das schreibt das Bündner Amt Für Wald und Naturgefahren in einer Medienmitteilung. Und auch die Wetterprognosen für die nächsten Tage kündigen keine Entspannung der Trockenheit im Süden an. Wie das kantonale Amt für Wald und Naturgefahren schreibt, gibt es wegen dem seit Wochen anhaltenden schönen Wetter und zeitweise starken Nordwind ein absolutes Feuerverbot im Freien.
Wegen Waldbrand im Januar
Inzwischen ist es in den südlichen Lagen seit rund einem Monat verboten, im Freien ein Feuer zu entfachen. Und das aus bekannten Gründen: Ein grosser Waldbrand am Monte Gambarogno im Tessin, verursacht durch ein fahrlässig entfachtes und nicht richtig gelöschtes Lagerfeuer, konnte Anfang Monat erst nach Tagen unter Kontrolle gebracht werden. Deshalb ist das Feuerverbot seit dem 13. Januar in Kraft und gilt für das Misox, Calancatal, Puschlav und Bergell wie auch für den ganzen Kanton Tessin.
Eine Entspannung der Lage ist erst nach ergiebigen Regenfällen über mehrere Tage zu erwarten.
Aus einer Medienmitteilung vom, Amt Für Wald und Naturgefahren Kanton Graubünden
Eine Entspannung der Lage sei erst nach ergiebigen Regenfällen über mehrere Tage zu erwarten. Kleine Regenmengen oder leichter Dauerregen können die Situation nicht nachhaltig entschärfen.
Wenn ihr auf das Bild unten klickt, gelangt ihr zum aktuellen Karte Waldbrandgefahr.
Vorsicht im Norden
Auch auf der Alpennordseite von Graubünden sowie im Engadin und im Münstertal herrscht weiträumig noch eine geringe Wald- und Flurbrandgefahr. Zu dieser Jahreszeit sei die Höhenlage, die Schneebedeckung und vor allem die Exposition massgebend für die Waldbrandgefahrenstufe. (nen)