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Leben und Freizeit

Die Geschichte der Skibekleidung: vom Lagenlook zu Neonfarben

Bündner Woche
14.02.2025, 04:30 Uhr

Wir werfen einen Blick zurück auf die Skibekleidung, die früher (und heute vereinzelt noch an Events) getragen wurde. Was hat sich verändert? Wie sahen die Farben aus? Und was ist mit den Ski geschehen? Beim Durchwühlen des Staatsarchivs sind einige tolle Bilder aufgetaucht, zu deren Skimode noch einige Fakten gesucht wurden. 

Damals, als es noch keine Atomic- oder Line-Ski gab, hat man sich aus Fassdauben (alten Fässern) Ski gebastelt. Besonders bei den Bauernfamilien war dies eine beliebte Variante, um Ski zu fahren. Es gebe keine spezielle Fahrtechnik, meinte Herr Niederberger – Fassdauben-Spezialist – in einem Video mit SRF im Jahr 1988. Man müsse einfach darauf achten, dass man die Beine zusammenhalte, und darauf achten, dass man keine zu grosse Rücklage habe. Auch wenn wir uns heute anderes unter den Füssen gewohnt sind, gibt es noch heute in manchen Gemeinden Fassdauben-Skirennen.

Das klassische Lagen-Outfit blieb noch bis in die 1960er-Jahre vorherrschend. Stumpfe Braun- und Grautöne, passend zu den braunen Holzski und Skistöcken. Kein Helm, dafür aber wurde bereits früh auf einen vorhandenen Augenschutz geachtet. 

Ab den 1960ern wagten sich die Skifahrer und -fahrerinnen erstmals ans sogenannte Freestyle-Skiing, welches damals in den USA noch «Hotdogging» genannt wurde. Die ersten Wettkämpfe fanden dann 1971 statt.

Zu Beginn der 1970er-Jahre waren es vor allem Rot- und Blautöne, die das Outfit der Skifahrer und Skifahrerinnen bestimmten, während gegen Ende des Jahrzehnts Gelb, Orange und Braun zu den angesagten Farben gehörten.

In den 1980er- und 1990er-Jahren haben Neonfarben auf den Pisten dominiert. Je auffälliger, desto besser. Erstmals haben die Skifahrer und -fahrerinnen auch angefangen, funktionale Kleidung zu tragen, die zwar leuchtend ist, aber auch genauso praktisch.

In Italien führten Campri und Numero Uno, in Frankreich waren Degree7 und Descente gefragt. Auch Ellesse, Obermeyer, Fusalp und Bogner waren in den Alpenregionen populär, während in den Niederlanden Marken wie Rodeo und Etirel auffielen.

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