Zwischen Aberglauben und Realität: Was macht den Freitag, den 13. so besonders?
Ein Blick auf den Kalender am Morgen verrät: Es ist wieder Freitag, der 13. Ein Tag, der in unserer Gesellschaft seit Jahrhunderten negativ behaftet ist. Einige Menschen vermeiden sogar, an diesem Tag aus dem Haus zu gehen – zu gross ist die Angst davor, dass etwas Schlimmes passieren könnte.
Aber was steckt wirklich hinter diesem Aberglauben und warum gilt gerade dieser Tag als Unglückstag?
Eine Verhaftung am ersten Freitag, den 13.
So wirklich klar ist der Ursprung des besonderen Freitags nicht. Einige Menschen sehen einen Zusammenhang mit der Bibel und der Geschichte von Jesus Christus. Er soll an einem Freitag gekreuzigt worden sein, nachdem ihn seine 13 Jünger einschliesslich Judas, am Vorabend verraten hatten. Eines der ersten bezeugten Unglücksereignisse an einem Freitag, den 13. geht allerdings ins Jahr 1307 zurück. Der damalige König von Frankreich ordnete die Verhaftung aller Mitglieder des sogenannten Templerordens an.
Jahrhunderte später vergrösserte sich der Bekanntheitsgrad des Datums massiv, als 1916 der Film «Freitag, der 13. – Das unheimliche Haus Teil 2» in die Kinos kam. Der Film handelte von einer Familie, deren Mitglieder stets an diesem Datum starben. Der Aberglaube wurde in den folgenden Jahren durch diverse Filme rund um diesen Tag weiter genährt. Insbesondere die Horrorfilm-Reihe «Freitag, der 13.» popularisiert das Datum bis heute.
Wie stehst du zum Freitag, dem 13.?
Das Rätsel des Kalenders
Kalendarisch betrachtet, gibt es eine interessante Mathematik hinter dem Auftreten des Freitags, den 13. In einem Jahr, das mit einem Sonntag beginnt, fällt der 13. des Monats mindestens einmal – höchstens jedoch dreimal auf einen Freitag. In einem Schaltjahr, das an einem Sonntag startet, ist dieses Phänomen sogar noch häufiger zu beobachten.