Zivildienstleistende restaurieren Trockenmauern im Engadin
Einst wurden sie grösstenteils von Bauern erbaut, die Steine aus ihren Wiesen und Äckern entfernten, heute gelten sie als Kulturgut und als Zeugen traditioneller Handwerkskunst. Die Rede ist von Trockenmauern. Eine solche steht heute noch in Guarda oberhalb der «Via Maistra».
Diese sei jedoch stark beschädigt, schreibt die Stiftung Umwelteinsatz (SUS) in einer Mitteilung. Die seit 1976 bestehende Stiftung restauriert seit rund zwei Wochen gemeinsam mit Zivildienstleistenden im Auftrag der Stiftung Pro Terra Engadina die beschädigte Stützmauer in Guarda. Die Arbeiten dauern gemäss Mitteilung noch bis zum 21. Juli. Danach folgen umfängliche Sanierungsarbeiten an einer zweiten Stützmauer unterhalb der ehemaligen Siedlung «Gonda» – am Rande von Lavin.