Eishockey wie anno dazumal
Es ist aus sportlicher Sicht der Höhepunkt der Schweizer Pondhockey-Szene. Auf neun Eisfeldern wird auf dem Lej Suot bei Silvaplana um den Schweizer-Meister-Titel im Pondhockey gespielt. 66 Teams stellen sich der Herausforderung im kalten Engadin. Sie spielen von Freitag bis Sonntag unter freiem Himmel um Spass und Ehre. Die meisten gemeldeten Teams kommen aus der ganzen Schweiz. Dieses Jahr aber auch aus Deutschland, England oder Polen.
Am Turnier nehmen alljährlich zahlreiche ehemalige Eishockeyprofis teil. Mit Handschuhen, Stock und Schlittschuhen wird Pondhockey ohne weitere Ausrüstung auf kleinen Feldern vier gegen vier Feldspieler gespielt. Das Tor in originaler Breite, aber nur gerade 20 Zentimeter hoch, wird vom letzten Feldspieler verteidigt. Pondhockey ist vor allem in Kanada populär und lockt dort tausende Zuschauer an Turniere. Aber auch im Engadin säumen während den drei Tagen zahlreiche Zuschauer die Spielfelder auf dem schneebedeckten See.
Das Swiss Pondhockeyturnier im Engadin ist eine Erfolgsgeschichte: Die Teilnehmerzahl stieg seit der Premiere im Jahr 2008 von 16 auf 40, 50, 64 Teams und hat mit 66 Mannschaften das Maximum erreicht. Für das diesjährige Turnier stehen 59 Teams (!) auf der Warteliste für einen Startplatz.