Eine Million Franken für die Berggemeinden
Zahlreiche Berggemeinden stehen vor grossen Herausforderungen. Sieben Gemeinden aus der Südostschweiz sind Teil davon. Dazu gehören Calanca, Grüsch, Pfäfers, Vilters-Wangs, Samedan, Surses und Glarus Süd. Die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden schreibt am Freitag in einer Mitteilung, dass alpines Gelände Schutzmassnahmen gegen Steinschlag, Überschwemmungen, Lawinen- und Naturgefahren verlangt. So sollten alte Wasserleitungen und Reservoire repariert, Zugangs- und Waldstrassen ausgebaut sowie Schulhäuser und Altersheime saniert werden – dies anhand von 33 Projekten in der ganzen Schweiz, budgetiert mit einer Million Franken. «Finanzschwache Berggemeinden stossen dabei an ihre finanziellen Grenzen», so die Patenschaft. So leisten Bund und Kantone bereits grosse Beiträge an die Vorhaben, aber für die Restkostenfinanzierung müssen die Gemeinden und Genossenschaften selber aufkommen. In Fanas, welches zur Gemeinde Grüsch gehört, wird beispielsweise das Güterstrassennetz erneuert. In Schwanden (Glarus Süd) wird die Wagenrunse saniert. Und in Samedan geht es um die Sanierung des Lehrlingshauses Engiadina.
Finanzschwache Berggemeinden stossen an ihre finanziellen Grenzen.»
zitiert aus Medienmitteilung, Schweizer Patenschaft für Berggemeinden