Ein knappes Prozent der Schweizer benutzt regelmässig Rätoromanisch
Ob im Austausch mit den Angehörigen, bei der Arbeit oder beim Fernsehen und Lesen: Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Schweizer Wohnbevölkerung verwenden in der Freizeit mindestens einmal pro Woche mehr als eine Sprache. Dies geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesamts für Statistik hervor.
32 Prozent der Schweizer verwenden hingegen nur eine Sprache; bei der letzten Erhebung im Jahr 2014 waren dies noch 36 Prozent. Somit ist festzuhalten, dass der Anteil Mehrsprachiger seit 2014 leicht gewachsen ist.
Die Anteile des Deutschen, Italienischen und Rätoromanischen als Hauptsprache(n) sind dabei zurückgegangen, während jene des Französischen und der Nichtlandessprachen angestiegen sind.
Rätoromanische Sprache im Rückgang
Ein knappes Prozent der Schweizer Bevölkerung greift regelmässig auf das Rätoromanische zurück. Als Hauptsprache geben jedoch nur 0,5 Prozent der Schweizer Rätoromanisch an. 1970 waren dies gemäss Bundesstatistik noch 0,8 Prozent.
Hier eine Aufschlüsselung, wie sich diese 68 Prozent der Schweizer Mehrsprachigen zusammensetzen: