Kanton Graubünden erreicht mit Instagram junge Leute
Der Kanton Graubünden ist zufrieden. Heute ist es genau ein Jahr her, dass er angefangen hat, auf dem Sozialen Netzwerk Instagram Bilder und Kurzvideos zu posten. Und laut Mirco Frepp läuft das gut, war doch ein Ziel des Kantons, mit dieser Aktion junge Bündner zwischen 18 und 25 Jahren zu erreichen. «Das haben wir geschafft. Unsere Nutzer sind im Schnitt deutlich jünger als die Nutzer auf unseren anderen Kanälen», sagt der Mediensprecher des Kantons Graubünden.
Konkret bedeutet dies: Auf Facebook sind die Nutzer zwischen 25 und 35 Jahre alt. Auf Instagram ist gut die Hälfte der rund 2500 Abonnenten zwischen 18 und 25 Jahre alt. Die andere Hälfte ist älter. Es ist einer der beiden Gründe, weshalb Frepp die Ziele nur als «teilweise» erreicht bezeichnet. «Immerhin hatten wir uns zum Ziel gesteckt, hauptsächlich unter 25-Jährige zu erreichen. So weit sind wir noch nicht.» Der andere Grund liegt darin, dass die meisten Follower näher bei 25 Jahren sind und nur wenige erst 18.
Keine einfache Sache
Details. Aber eben diese Details bezüglich der Nutzer behält der Kanton im Auge und sucht nach den Ursachen. «Dafür gibt es sicher viele Erklärungen. Grundsätzlich ist es aber schwierig, als kantonale Verwaltung junge Leute zu erreichen. Das sieht man auch in der Politik. Dabei wollen wir gerade mit Instagram zeigen, dass wir keine graue Maus sind, die hinter verschlossenen Türen arbeitet.»
Unter anderem gibt es deshalb auch aus dem Plantahof immer wieder Bilder – allen voran süsse Bilder.