Ein «Davoser Schlitten» soll die Reisenden empfangen
Davos Eine Viertelmilliarde Franken werden Gemeinde, Bergbahnen, Immobiliengenossenschaft Konsum Davos und Rhätische Bahn (RhB) in den kommenden zehn Jahren in die Neugestaltung des Dorfzentrums von Davos Dorf investieren. Seit gestern ist klar, welches Projekt weiterverfolgt wird: «Davoser Schlitten» von einer Planergemeinschaft aus dem Churer Architekturbüro Bearth & Deplazes, Marques Architekten aus Luzern und Hager Partner aus Zürich.
Das neue Ortszentrum soll laut einer Medienmitteilung ein behindertengerechter Verkehrsknoten mit kurzen Wegen für Passagiere von Bahn, Bus, Individualverkehr und Bergbahn werden – und gleichzeitig ein attraktives Ortszentrum als Zugang zurverkehrsfreien Promenade. «Davoser Schlitten» sieht einen leichten Bahnhofsbau aus Holz, einen grosszügigen Bahnhofplatz mit Bäumen und einen breiten Park mit dem Seehofseeli und der St.-Theodul-Kirche vor.
So geht es weiter
Das Siegerprojekt wird nun weiter bearbeitet und daraus ein Masterplan abgeleitet. Dieser bildet die Grundlage für eine Zonenplanrevision, einen generellen Gestaltungsplan und einen Erschliessungsplan, über welche die Bevölkerung voraussichtlich im Spätherbst 2023 abstimmt. Die Projekte aus dem Wettbewerb sind bis 22. Oktober im Kongresshaus ausgestellt. (red)