Zum Hauptinhalt springen
Leben & Freizeit

Domschatzmuseum gewinnt «Pro Infirmis Kristall»

Südostschweiz
23.11.2021, 11:00 Uhr
gestern um 16:30 Uhr

Das bischöfliche Domschatzmuseum Chur ist am Montagabend im Kirchgemeindehaus Titthof in Chur mit dem «Pro Infirmis Kristall 2021» ausgezeichnet worden. «Die automatische Türöffnung am Eingang des Museums zeigt auf, dass auch schwere Holz- und Eisentüren an denkmalgeschützen Gebäuden mit technischer Hilfe problemlos zu öffnen sind», schreibt Pro Infirmis in einer Mitteilung. Die «Tür, welche für alle offen steht», sei ein barrierefreies Vorzeigebeispiel, heisst es.

Beim diesjährigen Kristall-Projekt «Alltagshürden» hat sich Pro Infirmis gemäss Mitteilung gemeinsam mit Betroffenen das Ziel gesetzt, Öffentlichkeit und Politik auf Hindernisse in ihrem täglichen Leben aufmerksam zu machen. So wurden denn für drei Lösungsvorschläge insgesamt vier kleine Kristalle und je 500 Franken vergeben. Verena Rietberger aus Maienfeld hat einen solchen Preis für den Vorschlag erhalten, die Sensibilisierung der Anliegen von Menschen mit Behinderungen vermehrt in den Schullehrplan einfliessen zu lassen. Caroline Kukla aus Küssnacht am Rigi ist für ihre Forderung nach barrierefreien Spielplätzen mit einem kleinen Kristall ausgezeichnet worden. Ebenfalls Preise erhalten die Lösungsvorschläge von Anna Maria Häfner aus Chur und Leonie Cavegn aus Zizers betreffend grösseren Wickeltischen im öffentlichen Raum und einer App, die über deren Standorte informiert. (red)

Mehr zum Thema: Chur