Digitale (Corona)zeiten für die FHGR
Vor rund drei Monaten hat die Coronakrise auch die Schweiz erreicht. Der Bundesrat stufte die Situation als «besondere Lage» ein und führte verschiedene Massnahmen ein. Unter anderem wurden Restaurants geschlossen und der Schulunterricht vom Klassenzimmer in digitale Webcam-Sitzungen verschoben.
Davon betroffen war und ist noch immer die Fachhochschule Graubünden (FHGR). Denn seit dem 16. März findet der Studien- und Forschungsbetrieb nur noch virtuell statt. Diese Anpassungen verändern den Alltag der Studierenden, Dozenten und anderen Mitarbeitern. Sieben Personen der FHGR erzählen in persönlichen Videos, wie sie die Coronakrise erleben.
Jon Andrea Schocher, Dozent für Sportmanagement, berichtet von seinem Unterricht während der Coronakrise. Der Studiengang sei sehr praxisbezogen und vermehrt fänden Exkursionen statt. Diese Praxisbezogenheit stellt den Dozenten vor gewisse Herausforderungen:
Sabine Kaufmann, Studentin Phototonics, erklärt, wie die Studierenden ohne Photonics-Labor Übungen durchführen können. Durch Experiment-Kits, welche der Studienleiter per Post verschickt, werden nämlich die eigenen vier Wände zu einem Labor. Und diese Änderung bringt so manche Vorteile:
Thuc Lan Tran, Programmleiterin Joint Program Tourism, erzählt von der Zusammenarbeit mit der University of Engineering in Shanghai. Zu einem mussten sich die Dozenten der FHGR, welche in Shanghai blockweise unterrichten, neu organisieren. Zum anderen wurden die chinesischen Studenten in Graubünden, die ihre Familien in China haben, speziell unterstützt.