Dieses Jahr könnt Ihr es knallen lassen
Feuerwerk und Höhenfeuer sind dieses Jahr wieder willkommen am Nationalfeiertag. Von einer Entwarnung will Andrea Kaltenbrunner vom Amt für Wald und Naturgefahren Graubünden aber noch nicht reden. «Vorsicht ist immer noch geboten. Die 1.-August-Feier kann man aber sicherlich in einem anderen Rahmen als letztes Jahr geniessen.»
Mässig und erheblich
Der Blick auf die Waldbrandgefahrenkarte zeigt: In den meisten Gebieten von Graubünden herrscht die Gefahrenstufe erheblich (orange auf der Karte), in wenigen Gebieten sogar nur mässig (gelb). «Es gab nicht soviel Regen wie ursprünglich prognostiziert. Deshalb konnte man die Gefahrenstufe nicht weiter zurückstufen. Die gute Mitteilung ist aber: Durch den gefallenen Regen und die 'Kälte' konnte man die Gefahr auf erheblich belassen», erklärt der Waldbrandkoordinator.
Feuerwerk, aber Achtung!
Ein offizielles Feuerwerksverbot über den 1. August gibt es also nicht. Trotzdem sei Vorsicht geboten, warnt Kaltenbrunner. Fürs Grillieren in der Natur und fürs Feuerwerk hat er einige Tipps.
- Mit Feuer in der freien Natur ist generell immer Vorsicht angebracht.
- Beim Grillieren mit starkem Wind sollte eher darauf verzichtet werden. Da kann ein Funkenflug sehr schnell in trockenem Gras oder Laub landen. Dort verbreitet sich ein Brand schnell.
- Wichtig ist, dass man die Feuer immer beobachtet. So kann man schnell eingreifen wenn etwas schiefgeht.