Dieser Mann soll Glarus schlauer machen
Eine Hightech-Stadt mit fahrenden Abfalleimern und fliegenden Taxis wird Glarus so schnell nicht. «Wir werden in kleinen Schritten Projekte angehen. So können wir Erfahrungen sammeln und bei Fehlern, wo nötig, auch mal einen Schritt zurückgehen», sagt Egli. Seit Anfang Juni ist Philipp Egli bei der Gemeinde Glarus als Leiter der Fachstelle Smart City und Informatik angestellt und leitet aus dem obersten Stockwerk des Gemeindehauses verschiedene interne, aber auch externe Projekte, die hauptsächlich mit Informatik und Digitalisierung zu tun haben. «Die Zukunft meiner Wohngemeinde mitzugestalten finde ich einen schönen Gedanken», sagt Egli. «Obwohl ich nicht auf grüner Wiese starten musste, gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten, bei denen ich mich einbringen kann.»
Die Zukunft meiner Wohngemeinde mitzugestalten finde ich einen schönen Gedanken.»
Philipp Egli, Fachstellenleiter Smart City und Informatik
Intern ist er in erster Linie eine zentrale Anlaufstelle im Gebiet Informatik, leitet aber auch verschiedene Projekte: Zum Beispiel die Personaladministration zu vereinfachen. Gerade abgeschlossen hat die Gemeinde ein Projekt mit dem Ziel, Arbeitszeiten von Mitarbeitenden digital erfassen zu können. Erst wenn man intern «smarter» würde, könne man das auch gegen aussen tragen, so Egli.
Gegen aussen sieht sich Egli als Drehscheibe zwischen Gemeinde und Kanton. Sein Ziel ist, die Zusammenarbeit der beiden zu stärken. Beispielsweise im jetzigen Projekt, in dem die Gemeinde und der Kanton dabei sind, ein digitales Serviceportal zu errichten. Dort könnten Bürger beispielsweise einen Pass digital anfordern und das, ohne sich fragen zu müssen, ob man auf die Gemeinde oder auf den Kanton zugehen muss, wie Egli erklärt.