Diebstähle aus Fahrzeugen häufen sich
von Livia Jungo und Patrick Ulber
Seit Ende August haben Einbrüche in Autos stark zugenommen. Alles, was sichtbar herumliegt, wird gestohlen, beispielsweise Bargeld und Handys, aber auch Navigationsgeräte. Wie kann man sich gegen Diebstahl schützen und wie verhält man sich bei einem Einbruch richtig? Anita Senti, Mediensprecherin der Kantonspolizei Graubünden, nahm Stellung.
Können Sie bereits sagen, um was für eine Täterschaft es sich handelt?
Wir gehen davon aus, dass es sich bei der Täterschaft um Beschaffungskriminelle handelt. Es sind oft Einheimische, die mit den gestohlenen Wertsachen ihren Betäubungsmittelkonsum finanzieren. Die Einbrecher sind eher einzeln unterwegs, bewegen sich aber in einem gemeinsamen Umfeld. Wir schätzen, dass es sich insgesamt um 20 bis 35 Täter handelt.
Gibt es Gebiete in der Stadt Chur und in der Region Rheintal, welche stärker von den Diebstählen betroffen sind als andere?
Die Diebstähle beobachten wir grundsätzlich überall. Es sind sowohl Sammeltiefgaragen als auch im Freien parkierte Fahrzeuge betroffen. Für die Täterschaft reicht es bereits vollkommen aus, wenn das Auto nur wenige Minuten nicht verschlossen ist. Die Einbrüche finden sowohl in der Nacht als auch am helllichten Tag statt. Sogar bei Publikum halten sich die Täter nicht zurück.
Die Einbrüche finden sowohl in der Nacht als auch am helllichten Tag statt.»
Anita Senti, Mediensprecherin Kantonspolizei Graubünden
Wie sieht es mit dem Fahndungserfolg der Polizei aus?