Die Mauersegler beim Brüten beobachten
In Chur gehören die schrillen Sri-Sri-Rufe der Mauersegler genauso zum Sommer wie die Glace in der Badi. Seit Anfang Mai sind die schnellen Flugkünstler zurück in der Alpenstadt und mindestens zwei Paare haben die Nistkästen an der Fassade des Bündner Naturmuseums bezogen. Dies teilt das Museum mit. Ab sofort könne das Brutgeschäft auf einem Bildschirm im 1. Obergeschoss des Museums via Direktübertragung mitverfolgt werden.
Fünf Eier werden ausgebrütet
Am 25. Mai legten die beiden Weibchen das erste Ei. Dies war der Startschuss zu einer hoffentlich erfolgreichen Brutsaison. Mittlerweile besteht ein Gelege aus drei, das andere aus mindestens zwei Eiern. In etwa drei Wochen würden die Nestlinge schlüpfen und zwischen Ende Juli und Anfang August verliessen die Jungvögel das Nest. Beide Altvögel beteiligen sich am Ausbrüten und an der Aufzucht der Jungen, wie es weiter heisst. (red)
Mauersegler sind wie kaum eine andere Vogelart an ein Leben in der Luft angepasst. Nahrungssuche, Schlafen, Sammeln von Nistmaterial oder Paarung – alles geschieht fliegend. Nur zur Brutzeit benötigen sie festen Untergrund. Früher waren dies Felsspalten und Baumhöhlen, mittlerweile nisten sie vorwiegend in Gebäuden.