Bänke an der Bushaltestelle
Der aktuelle Anlass sei die Fortsetzung und gleichzeitig der Abschluss des 2018 begonnen Projekts für die Altersgruppe der über 65-jährigen, erläuterte im Anschluss Mirko Pianta, Leiter des Einwohneramtes. Damals sei es darum gegangen, die Bedürfnisse und Wünsche der älteren Generation kennen zu lernen. Entstanden sei daraus eine spezielle Seite innerhalb der Gemeindehomepage, auf der Angebote und Hinweise speziell für diese Altersgruppe gebündelt würden. Entstanden sei ausserdem die nun stattfindende Veranstaltung. Sie sei, wie bereits erwähnt, zwar der Abschluss des Projekts, aber auch der Anfang von etwas Neuem. Denn die Gemeinde wolle in Zukunft regelmässig solche Veranstaltungen anbieten. Damit solle eine Plattform geschaffen werden, die mithelfe, die Lebensqualität und Unabhängigkeit der «Best Agers» so lange wie möglich zu erhalten. Wünsche könnten an die Gemeinde herangetragen werden und Organisatoren ihre Angebote breit bekannt machen. Ob das gewünscht werde, schloss Pianta seine Auführungen, und erhielt ein einstimmiges Ja zur Antwort. Denn Anliegen hat die Generation durchaus, und eines davon wurde Zürcher gleich an der Veranstaltung übergeben. Auf drei mit Unterschriften bedeckten Blättern wurde gefordert, dass die Gemeinde für Bänke bei den Bushaltestellen Schatzalp sorge. «Behinderte und schwache Menschen sind besonders auf den Bus angewiesen. Für sie ist es sehr schwer bis nicht möglich, im Stehen auf den Bus zu warten», heisst es auf dem Papier. Der Vorsteher des Departements Gesellschaft, Gesundheit und Sicherheit nahm es mit Dank entgegen und versprach, es in den Kleinen Landrat zu bringen.
Privater Spieltreff
Präsent war auch Pro Senectute Graubünden in der Person von Monica Conrad-Casty . Die in Thusis stationierte Stellenleiterin von Pro Senectute Mittelbün-den informierte über deren Angebote. So sei Pro Senectute einmal pro Woche mit einer Sozialarbeiterin in Davos präsent und organisiere viermal pro Jahr ein Erzählcafé. Daneben biete Pro Senectute in der Gesprächsgruppe für pflegende und betreuende Angehörige einen geschützten Raum, in dem man sich mit anderen in einer ähnlichen Situation austauschen könne. Auch beim Projekt «Generationen im Schulzimmer» seien freiwillige Klassenhelfer stets willkommen.