Die absurdesten Verkehrsregeln der Welt
Wir Schweizer nehmen es sehr genau mit dem Gesetz. Das mussten kürzlich auch die Fahrer eines Schweinetransports in Graubünden erfahren:
133 Schweine illegal durch Graubünden transportiert
Damit ihr auf eurer Reise durch die Welt auf alle Absurditäten vorbereitet seid, haben wir euch die unvorstellbarsten Verkehrsregeln und Strassengesetze zusammengesucht.
Zu schnell wird schnell mühsam
Bleiben wir zunächst in der Schweiz. Denn einige unserer Gesetze wirken auf unsere Freunde im Rest der Welt ziemlich absurd. Zum Beispiel, dass es in der Schweiz per Gesetz untersagt ist, eine Autotür zuzuknallen. Das macht nämlich Lärm. Und da verstehen wir schliesslich keinen Spass.
Auch ziemlich eng sehen wir die Sache mit der Geschwindigkeitsübertretung. Wer innerorts schneller als 100 km/h fährt, dürfte schon bald ein Jahr im Gefängnis verbringen. Da sind wir übrigens strenger als die meisten Länder auf dieser Welt.
Während in der Schweiz solche Vergehen mit dem allseits beliebten «Blitzer» gemessen werden, vertrauen die Österreicher auf ihr Bauchgefühl. Oder vielmehr auf ihre geschulten Augen. In Österreich dürfen Polizisten Geschwindigkeitsübertretungen bis zu 30 km/h mit blossem Auge erkennen und entsprechend büssen.
Skonto bei der Busse. Dass wir Skonto von Rechnungen abziehen können, haben wir alle das letzte Mal im Wirtschaftsunterricht in der Schule erlebt. Als Privatperson erleben wir so etwas in der Schweiz nämlich eher nicht. Ganz anders in Spanien. Wer seine Verkehrsbusse zügig bezahlt, kann bis zu 50 Prozent Rabatt erhalten.