Der Schulunterricht zuhause ist gut gestartet
Der Präsenzunterricht ist an sämtlichen Schulen im Kanton Glarus mindestens bis zum Ende der Frühlingsferien ausgesetzt. Das betrifft Schüler ab dem Kindergarten bis zur Oberstufe und der Berufsschule gleichermassen wie Studierende einer höheren Fachschule. Sie werden von den Lehrpersonen im Rahmen ihrer Möglichkeiten aus der Ferne mit Aufträgen und Aufgaben versorgt, was als Fernunterricht bezeichnet wird.
Grosser Effort der Lehrer
Nach der ersten Woche im Notfallmodus hat der Kanton eine erste Bilanz gezogen. Wie die Kantonsbehörden gestern mitteilten, konnten sich die Beteiligten zweckmässig organisieren. «Die Lehr- und Betreuungspersonen aller Stufen leisten aktuell einen riesigen Effort, um ihre Klassen – vor allem auf digitalen Kanälen – mit dem Notwendigen zu versorgen.» Womit sichergestellt werden soll, dass die aus den Lehrplänen abgeleiteten Ziele in «angemessener Art» erreicht werden können. «Die Schullaufbahn soll durch den Fernunterricht nicht beeinträchtigt werden», heisst es in der Mittelung des Kantons weiter. Deshalb sei es wichtig, dass alle Schüler die nötige Zeit für die übermittelten schulischen Aufgaben aufbringen und von ihrem Umfeld dafür motiviert werden.
Bei der Organisation gibt es laut dem Kanton allerdings noch Optimierungsbedarf: «Die Beschulung zuhause stellt speziell für die jüngeren Kinder und ihre Eltern eine grosse Herausforderung dar.» Schulleitungen und Fachleute aus dem Departement Bildung und Kultur würden daran arbeitet, die Informationen und Hilfestellungen laufend zu ergänzen.
Die Schullaufbahn soll durch den Fernunterricht nicht beeinträchtigt werden.»
Für jene Jahrgänge, die kurz vor dem Lehrabschluss, der Berufsmatura oder der Matura stehen, werde derzeit mit Hochdruck an einem Verfahren gearbeitet, das interkantonal abgestimmt und den aktuellen Umständen angepassten ist. «Sie sollen trotz ausserordentlicher Situation ihre Abschlüsse realisieren können.»