Februar? Bitte nicht!
1. Der Februar ist zwar laut Kalender ein Winter-Monat. Wenn wir aber ehrlich sind: Es ist zwar erst Februar, aber eben nicht mehr so richtig Winter. Nicht, wenn man sich den Schnee ansieht (er ist schon alt und dreckig). Und ganz bestimmt nicht, wenn man sich die Temperaturen ansieht. Und damit kommen wir zu Punkt 2.
2. Es ist eben auch noch nicht so richtig Frühling. Februar-Temperaturen sind einfach etwas, oder besser – nichts. Sieben Grad? Come on. Das ist sowas von unentschlossen. Sieben Grad? Das liegt irgendwo zwischen Frostbeulen und angenehm frisch. Nein danke.
3. Der Februar-Hass wächst mit dem Stichwort Steuererklärung. Sie kommt. Ganz bestimmt. Manchmal nur in Form eines Briefes mit der freundlichen, aber bestimmten Aufforderung, die Steuererklärung bitte einzureichen. Manchmal bereits in Form einer fetten Rechnung. Bitte nicht.
4. Der Valentinstag. Ausgerechnet der schlimmste aller «Feiertage» fällt in den eh schon unbeliebten Monat Februar. Die ersten 14 Tage des Monats darf man also keinen Fuss in irgendein Geschäft setzen. Es sei denn, man möchte von Teddys, Blumen, Schokolade oder Plüschherzen erschlagen werden.
5. Nun. Es gibt auch Positives im Februar 2019: Es gibt keinen 29. Tag in diesem Jahr. Wuhu.
Apropos positives Denken: Habt Ihr Euch schon einmal überlegt, dass Ihr im Februar den gleichen Lohn erhaltet wie immer – und das, obwohl Ihr weniger als in anderen Monaten dafür arbeiten müsst. Wenn das mal nicht ein Grund zum Feiern ist – im Februar.
Und an alle Februar-Geborenen, für die dieser Monat ja sicher ein guter ist (hoffentlich): Wir haben uns wirklich bemüht, auch ganz objektiv gute Gründe zu finden, warum man den Februar lieben sollte – und sind gescheitert. Ausser natürlich, man liebt den Valentinstag, und alten Schnee, ausserdem ist die Steuererklärung ja erst Ende März fällig und zählt darum gar nicht...