«Wir halten durch, solange wir können»
mit Fridolin «Osterhazy» Hauser sprach Hans Speck
Fridolin Hauser, was bedeutet Ihnen als Oberfridli der Namenstag des Heiligen Fridolins?
FRIDOLIN HAUSER: Ich bin stolz, auf den Namen Fridolin (wie mein Vater) getauft worden zu sein. Es ist mir eine Ehre, den Namen unseres Landespatrons und Kirchenpatrons tragen zu dürfen. Unser Kanton ist der einzige Schweizer Kanton mit einer menschlichen Gestalt im Wappen und erst noch einem Heiligen, der dank der Liberalität der evangelisch-reformierten Mitlandleute die Reformation überstanden hat. Heute ist der Sankt Fridli das Logo unseres Landsgemeinde-Kantons.
Was sind konkret die Aufgaben eines Oberfridli?
Er beruft die «Fridlenen» zum Fridlitreff ein und leitet diesen. Er darf den Fridlibund nach aussen vertreten.
Was ist der Sinn und Zweck des Fridlibundes, und was sind seine Ziele?
Der Fridlibund pflegt Aktivitäten im Zeichen des Glarner Landespatrons Sankt Fridolin für Personen mit dem Namen Fridolin, Fritz, Frigg, Fridli, Fridi oder anderen Namensableitungen von Fridolin. Der Verein organisiert insbesondere jährlich am Fridlistag den «Fridli-Treff» aus Anlass des Namenstages der Mitglieder. 1987 konnten wir auf die Gründung der Partnerschaft mit der Fridolins-Stadt Säckingen anstossen, und bis heute werden intensive Kontakte dorthin gepflegt. Weiter konnten wir Schriften «Im Zeichen des heiligen Fridolin» herausgeben, zu Ehren des ehemaligen Ständeratspräsidenten Fridolin Schiesser eine Orgelpremiere mit dem Thema «Fridolin» organisieren sowie den «Fridlischüblig» und die «Fridliweggen» zur Tradition machen. Nach wie vor besuchen wir neugeborene «Fridoline» und ehren sie mit einer Urkunde und überreichen ein kleines «Startkapital».