Der Neubau der Marti AG erhält den 3. Preis für Architektur in Holz
Zukunftsweisende Bauten mit Holz bekannt machen, das ist das erklärte Ziel des Prix Lignum, welcher von der Dachorganisation der Schweizer Holzwirtschaft verliehen wird.
Zukunftsweisend ist im Glarnerland der Neubau der Zimmerei und Schreinerei der Marti AG in Matt. Denn dieser Bau, den die Firma nach einem zerstörerischen Brand am 24. September 2017 erstellte, gewinnt den dritten Rang in der Prix-Lignum-Region Ost. Zugelassen waren Bauten, Innenausbauten, Möbel und Kunstwerke aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein aus den Jahren 2017 bis 2021, wie Lignum in einer Medienmitteilung schreibt.
Bauen in allen Massstäben
«Die Zimmerei und Schreinerei in Matt im dritten Rang ist beispielhaft für viele Werkhallen, die im ländlichen Raum stehen», heisst es in der Mitteilung, die zum Neubau den Titel setzt: «Tragen und zeigen.» Die Firma sei ein traditionsreiches Unternehmen, das im Glarnerland seit 1903 vom Tisch bis zum Mehrfamilienhaus in allen Massstäben baue.
Der Ersatzneubau setze nach dem Brand von 2017 an der Tradition an und führe sie fort. «Die Familie Marti zeigt darin ihr holztechnisches Können in allen Möglichkeiten und Facetten.» Während Werkhallen oft im Detail belanglos gestaltet würden, setze der Marti-Neubau auf Feinheiten, überspanne aber den Bogen nicht.