Der Mann und sein Wunschzettel
Doch dies dürfte lediglich eine Schutzbehauptung von hoffnungslos unromantischen Zeitgenossen sein, oder von solchen, die an gebrochenem Herzen leiden und demzufolge den Verliebten ihr Glück neiden.
Der Valentinstag geht auf Bischof Valentin zu Terni in Umbrien zurück, der im Jahre 273 als Märtyrer in die Reihen der Heiligen aufgenommen wurde und dessen Gedenktag der 14. Februar ist. Bischof Valentin war als Wunderheiler bekannt und bezahlte die Heilung eines römischen Bürgers mit dem Leben. Weshalb nun in Frankreich, Belgien, England und vor allem in den USA der Valentinstag als Tag der Liebenden gefeiert wird, lässt sich aus dem Leben dieses Heiligen nicht erkennen.
Verschiedenen Meinungen zufolge beginnt am 14. Februar die Paarungszeit der Vögel. Doch der Legenden gibt es viele.
Geschenke, Kitsch ist erlaubt
Diesen Tag sollten vor allem die Herren der Schöpfung dick im Kalender anstreichen, denn von ihnen wird erwartet, dass sie sich in die Schlange vor Blumenläden und feinem Konfekt anstellen. Doch auch Parfüms und kitschige Plüschtiere sind zu diesem Anlass sehr beliebt. Die bereits lange Zeit vor dem Valentinstag anlaufenden Werbeaktionen dienen ebenfalls als Gedankenstütze, um das Geschenk für die Angebetete nicht zu vergessen.
Heutzutage – im Zeitalter der Emanzipation – beschenkt auch die Frau den Mann. Hier greift frau immer wieder gern zu süssen Köstlichkeiten. Auch ist dieser Tag eine gute Gelegenheit, um endlich den ihrer Nase genehmen Duft im wahrsten Sinne des Wortes an den Mann zu bringen.