Der «Khurer Kübel» ist «giftig» und muss weg
Seit der Jahrtausendwende prägen die Churer Betonkübel namens «Rondo» das Stadtbild. Damit ist aber bald Schluss. Die 100-Kilogramm-Kolosse verschwinden bis Ende Jahr: Drei Gründe nennt der Churer Stadtrat Tom Leibundgut als Grund für den Wechsel vom Beton- zum Chromstahlkübel «Hai»:
- Die Ergonomie für das Leeren der Kübel.
- Das Fehlen von Aschenbechern.
- Die Integration von Säckchen für Hundekot. «Chur ist die erste Stadt der Schweiz, die flächendeckend solche ‹Hundekotsäckli› in allen Abfallkübeln hat», sagt Leibundgut stolz.
Doch der Hauptgrund beim Wechselentscheid war die ergonomische Schwierigkeit beim Leeren der alten Kübel. Ein leerer Innenkübel wiegt 20 Kilogramm. Hinzu kommt das Gewicht des Abfalls. «Bei einer Tour mit Mitarbeitern der Klinik Valens wurde uns gesagt und auch bewusst, wie schädlich das Leeren dieser Kübel für die Rücken unserer Mitarbeiter des Werkbetriebes ist», so Leibundgut. Sie mussten das ganze Gewicht in eine für den Rücken «giftige» Höhe hochhieven.