«Der Glarner Wein verdient Anerkennung»
von Werner Beerli-Kaufmann
Während der achtteiligen Serie begleiteten die «Glarner Nachrichten» vom Frühjahr bis zum Herbst den Hobbywinzer Roland Gisler durch das Rebenjahr. Die Aufgaben im Rebberg sind während der Vegetationsperiode vom Mai bis Juni besonders intensiv. Als Laie hat der Autor in den Gesprächen viel Wissenswertes über die Trauben und deren Pflege bis zur Ernte erfahren.
Aber auch, dass der Aufwand in einem Rebberg nicht zu unterschätzen ist. Zudem ist die Natur nicht berechenbar; Hagel, Nässe, Kälte, aber auch lästige Begleiter wie die Wespenplage lassen Winzer oft nicht sorgenlos schlafen.
Weinkenner und lebhafter Erzähler
Der Journalist hat bei seinen Recherchen den Pächter Roland Gisler kennen- und schätzen gelernt. Er ist ein Mensch, welcher sich mit viel Liebe und Engagement der Arbeit im Bürglirain widmet. Er stellt sich nicht in den Vordergrund; die Natur entscheidet, wie sich die Reben entwickeln, betont er immer wieder. Das ist seine Lebensphilosophie. Auch weiss er unzählige Anekdoten über den Bürglirain zu erzählen und schöpft aus dem grossen Fundus an Begegnungen mit Besuchern und Besucherinnen, Weinliebhabern und Möchtegernallesbesserwissenden.
Zum Abschluss der achtteiligen Rebberg-Serie beantwortet der Hobbywinzer aus Glarus, Roland Gisler, noch drei Fragen.
Wenn Sie als Pächter des Bürglirain auf die vergangenen Monate eine Rückschau halten, was bleibt Ihnen an der Rebberg-Serie in den «Glarner Nachrichten» besonders in Erinnerung?
Roland Gisler: Nach jedem Artikel wurde ich zum Teil von wildfremden Leuten, aber vor allem aus meinem Umfeld darauf angesprochen. Dies durchwegs im positiven Sinn, nämlich, dass manche viel Wissenswertes über den Rebberg und ganz allgemein über die Reben und den Wein erfahren haben. Und es kam auch immer wieder die Frage: Wann kommt der nächste Bericht?