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Leben & Freizeit

Den Bündner und Glarner Köchen in den Topf geschaut

Südostschweiz
08.01.2021, 13:47 Uhr
gestern um 16:30 Uhr

Lebensmittelkontrolleure der Kantone Graubünden und Glarus erhoben im Jahr 2020 Hygieneproben in Lebensmittelbetrieben wie beispielsweise Restaurants oder Spitalküchen. Nun steht fest, dass von den insgesamt 1084 Proben 254 die Kriterien der Branchenleitlinien nicht erfüllten, wie es in einer Mitteilung heisst. Also rund ein Viertel. Dies sei ein besseres Resultat als im Vorjahr, wo die Beanstandungsquote rund ein Prozent höher war.

Nachkontrollen nötig

Von den insgesamt 1084 Proben waren 997 Planproben, also regelmässige Überprüfungen. Davon mussten 238 Proben aufgrund ihrer mikrobiologischen Beschaffenheit beanstandet werden, wie es weiter heisst. Betriebe, die besonders schlecht abschnitten, überprüften die Lebensmittelkontrolleure nochmals. Von den 70 Nachkontrollen mussten acht Proben dann erneut beanstandet werden. Nebst den geplanten Proben fanden auch 17 ausserplanmässige Überprüfungen statt, von denen acht Proben ebenfalls beanstandet wurden.

Jeder 15. Gastrobetrieb steht unter Beobachtung

Schauen ob alles rechtens läuft

Durch die Proben und der Analyse von Lebensmittel könne, so denkt der Kanton, objektiv überprüft werden, ob die Betriebe eine gute Verfahrenspraxis einhalten. Weiter heisst es, hielten die Betriebe die Grundregeln der Hygiene betreffend Personal, Infrastruktur, Rohstoffe, Zubereitung, Aufbewahrung, Temperaturführung und Entsorgung ein, so würden auch die gesetzlichen Leitlinien eingehalten und sichere Lebensmittel resultieren. (paa)

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