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Leben & Freizeit

Das Summer Fest war ein voller Erfolg

Südostschweiz
13.06.2022, 14:32 Uhr
heute um 16:30 Uhr

Bereits zum Sound von DJ Nightfly am Freitagnachmittag fanden sich Familien mit Kindern auf dem Parkplatz vor der Churer Stadthalle ein. Das teilen die Organisatoren der Stadthalle Chur AG und der «Felsenbar» mit. What The Funk eröffnete als erste Liveband das Festival und brachte mit ihrem Bündner Funk das zum Feierabend immer grösser werdende Publikum in Stimmung.

Beim Headliner des Abends, Hedgehog, und dem Überraschungsauftritt des Rappers Giganto sei es schliesslich nicht mehr nur beim Mitsingen geblieben. Feuerzeuge und leuchtende Handydisplays haben das Summer Fest in ein wallendes Lichtermeer verwandelt. Wegen der Nachtruhe musste der Musikbetrieb auf dem Gelände nach 22 Uhr eingestellt werden. Die Party sei aber nach 22 Uhr in der «Felsenbar» noch weitergegangen.

Für jeden und jede etwas dabei

Nach Funk, Pop und Rap begann das Summer Fest am Samstag mit ruhigen Klängen: Wie die Verantwortlichen schreiben, haben die beiden Songwriterinnen Anatina mit ihren markanten Stimmen für Hühnerhaut gesorgt. Nesta And The Blondes legten mit markanten Stimmen gleich nach. Die Energie der Band schwappte auf das Publikum über, welches trotz hohen Temperaturen mitmachte, in die Hocke ging, aufsprang und lauthals mitsang, heisst es. Den Live-Abschluss für Samstag machten Everboy mit einem Mix aus sphärischen Klängen und eingängigen Melodien.

Das war das Churer Summer Fest 2022

4000 Besucher

Wer sich im Anschluss an die Konzerte und während der DJ-Sets an einem der vielen Essens- und Getränkestände verpflegen wollte, musste kürzere Wartezeiten in Kauf nehmen. Denn am Samstag war das Summer Fest mit 3000 Gästen noch besser besucht als am Vortag. Dies ist ein voller Erfolg für die Organisatorinnen und Organisatoren. So wurden mit insgesamt über 4000 Besucherinnen und Besucher die Erwartungen übertroffen.

«

Wir wussten nicht, was auf uns zukommt.»

Marco Diener, Organisator des Summer Fests

Der Eintritt zum zweitägigen Festival war kostenlos – die Organisatoren wollten nach der Pandemie ein Fest für die ganze Stadt auf die Beine stellen und den Leuten so etwas zurückgeben. Dass es keinen Vorverkauf gab, brachte einige Herausforderungen mit sich. «Wir wussten nicht, was auf uns zukommt. Jetzt haben wir aber einen Richtwert», sagte der Organisator Marco Diener gegenüber Radio Südostschweiz. Für das nächste Jahr sei noch nichts Konkretes geplant. Man würde sich aber freuen, wieder ein solches Festival durchführen zu dürfen, heisst es von den Verantwortlichen. (red)

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