Das ist der Gipfel!
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Doch über 4000 Stimmende, die an einer Umfrage des «Blicks» teilnahmen, waren sich einig, dass es das beste Gipfeli in der Holzofenbäckerei Ganz Heis gibt. «Ein klarer Sieg», wie es auf blick.ch heisst. Die Freude über diese Auszeichnung sei riesig gewesen, freut sich Franz Heis. Doch wieso erhält ausgerechnet eine Bäckerei im peripheren Kanton Graubünden diesen Preis? «Jemand aus unserer Kundschaft hat uns offenbar vorgeschlagen. Da wir nebst Einheimischen auch viele Unterländer bedienen dürfen, haben wir bei der Bewertung offenbar viele Stimmen geholt», vermutet der Sandro Heis. Auch wenn man stolz auf das Erreichte ist: Den Sieg habe man noch nicht wirklich feiern können. Denn zu tun gab es seit der Preisübergabe vor einer Woche genug. «Wir spüren, dass die Berichterstattung im ‹Blick› uns mehr Kundschaft bescherte.»
Das Geheimnis hinter dem Gipfeli
Doch was genau macht das Heis-Gipfeli so speziell? Das Rezept sei seit der Eröffnung des Geschäftes vor 18 Jahren gleich, erklärt Franz Heis. Es zeichne sich dadurch aus, dass nur Butter verwendet werde und nicht etwa Margarine, was dem Gipfeli seinen besonderen Geschmack verleihe. Zudem sei das Backen im Holzofen ebenfalls entscheidend. Was Gipfeli-Kenner ebenfalls wissen: Das Buttergipfeli von Heis zeichnet sich auch durch seine runde Form aus, denn die beiden Enden des Gebäcks berühren sich beinahe. «Alle anderen machen gerade Gipfeli. So beschloss ich, sie anders zu machen», sagt der Geschäftsinhaber augenzwinkernd. Dass das Produkt beliebt ist, zeigen auch die Zahlen. «An einem guten Tag während der Hochsaison produzieren wir gut und gerne mal 600 Stück.»
Teamarbeit in aller Herrgottsfrühe
Geleistet wird diese Arbeit von einem neunköpfigen Team. «Drei arbeiten im Verkauf, fünf in der Produktion und jemand als Chauffeur», erklärt Heis. Er selbst bediene meistens den Ofen, währenddessen sein Sohn in der Backstube tätig sei. Für Nachwuchs ist also gesorgt, und in ein paar Jahren ist auch die Übergabe des Geschäftes an die nächste Generation geplant.