Das Glarner Wetter fordert Nik Hartmann heraus
von Marco Häusler
Mit seiner Border-Collie-Hündin Oshkosh marschiert Nik Hartmann im zweiten Abschnitt der siebenteiligen Serie von Elm nach Altdorf. Dabei überwindet das Duo auf Skiern zwei Alpenpässe, «und ein starker Föhnsturm zwingt sie zu ungewöhnlichen Massnahmen», wie in der Medienmitteilung des Schweizer Fernsehens SRF steht.
Laut dieser besucht Hartmann in Elm «eine Bauernfamilie mit exotischen Tieren», bei der Oshkosh ihre angeborenen Fähigkeiten als Herdenhund unter Beweis stellen könne, bevor es ins älteste Wildschutzgebiet Europas geht, in den Freiberg Kärpf. Die Skitour mit dem Glarner Bergführer Roman Fischli führt via Skihütte Obererbs auf den Gipfel Chli Chärpf auf 2700 Metern über Meer (m ü. M) und dann wieder 2000 Höhenmeter hinunter nach Linthal.
«Nach einer Schrecksekunde in Braunwald müssen Nik und Oshkosh auf der rechten Bergflanke immer wieder grosse Schneefelder durchschreiten, um zum Urnerboden zu gelangen», wird in der Mitteilung weiter erzählt, «der grössten Alp der Schweiz und ein Hochtal, welches acht Monate im Jahr von seinem Kanton abgeschnitten ist».
In der Sendung tritt auch Bergführer-Aspirant André Reithebuch auf. Der «Mister Schweiz» 2009 führt Hartmann mit Oshkosh auf den Klausenpass, wobei das Trio den Urner Strassenmeistern begegnet, die mit der mühevollen Räumung der riesigen Schneemassen beschäftigt sind.
Auf der Passhöhe auf 1948 m ü. M erwartet Hartmann eine Überraschung: «Der Föhnsturm wütet so stark, dass sogar Wasserfälle himmelwärts geblasen werden, und weit und breit gibt es keine Übernachtungsmöglichkeit.» Nun müsse das Team in den «Survival-Modus» umschalten.
«SRF bi de Lüt – Wunderland Spezial»; Via Alpina: von Elm nach Altdorf, Staffel 2019, Episode 2/7; Freitag, 24. Mai, 20.05 Uhr, SRF 1