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Leben und Freizeit

Churer Schüler lassen nicht locker

Am 16. Februar wird in Chur nochmals eine Klimaschutz-Demo stattfinden. Churer Kantischülerinnen wollen an jenem Samstag zeigen, dass ihnen der Klimaschutz auch in ihrer Freizeit am Herzen liegt. Und sie wollen, dass die Politik reagieren muss.
06.02.2019, 04:30 Uhr
heute um 12:10 Uhr

Am Freitag, 18. Januar, machten Bündner Schülerinnen und Schüler in Chur mit einem Klimastreik auf die Zerstörung der Umwelt aufmerksam. «Weil Kinder auch 2099 noch viel Schnee wollen», «Wir haben ein Recht auf Zukunft», und «Wir haben keinen PLANetenB» stand etwa auf ihren selbst gefertigten Plakaten.

Faule Schüler?

Nach dem Klimastreik wurde die Kritik laut, Schüler würden sich nur während ihrer Schulzeit für den Umweltschutz engagieren. «Deswegen haben wir eine zweite Demo geplant und diese auf einen Samstag angesetzt», sagt Rosalina Müller, OK-Mitglied. Das OK für die am 16. Februar geplanten Demo hat bereits eine polizeiliche Bewilligung eingeholt. Die Demonstranten werden sich um 10.30 Uhr auf dem Arcasplatz in Chur versammeln und von dort gemeinsam den Weg zum Alexanderplatz zurücklegen.

«Wir rechnen mit etwa 300 Personen», erklärt Müller. Die neue Demo sei von einer Gruppe von Kantischülerinnen ins Leben gerufen worden, habe aber nichts mit der Schule per se zu tun, sondern schlicht mit der Sorge um das Klima. Und: «Wir würden uns freuen, wenn zum Beispiel der WWF und die Grünen uns unterstützen würden», so Müller weiter. Sie und ihre Kolleginnen hätten aber niemandem um konkrete Hilfe bei der Planung der Demo angefragt.

Eine Reaktion aus der Politik

«Direkt in die Politik zu gelangen», sei das Ziel der Demo, sagt Müller. Wahrscheinlich werde das OK auch Forderungen an die Politiker stellen. «Der genaue Ablauf der Demo ist aber noch in Planung», so Müller weiter. «Aber sie soll so verlaufen, dass die Politik darauf reagieren muss».

Und wie setzt sich die junge Felsbergerin selbst für den Umweltschutz ein? «Wir ernähren uns hauptsächlich von regionalen Lebensmitteln, fliegen praktisch nie, sind so oft als möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und konsumieren so wenig wie möglich», sagt Müller.

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