Bündner Wälder werden mit 10'000 Bäumen verjüngt
Der Waldeigentümerverband (Selva) und der Bündner Kantonaler Patentjägerverband haben sich für eine gross angelegte Pflanzaktion zusammengeschlossen. Das Ziel: eine klimaresistente Verjüngung der Bündner Wälder. Dies teilt Selva in einer Medienmitteilung mit.
Insgesamt sollen 10'000 Bäume in ganz Graubünden gepflanzt werden. In erster Linie klimastabile Baumarten, wie Weisstanne, Douglasie, Buche und Eiche. Am Donnerstag fand der Auftakt der Aktion im Prättigau statt. «Den vielfältigen Ansprüchen an den Wald gerecht zu werden, ist sowohl für den Forstdienst und die Waldbesitzer als auch für die Gesellschaft und die Politik eine Herausforderung. Es gilt abzuwägen und Fingerspitzengefühl zu wahren», lässt sich Nina Gansner, Gemeindepräsidentin von Seewis im Prättigau, in der Mitteilung zitieren.
Finanziert würden die Pflanzen über eine Crowdfunding-Aktion von Jagd Schweiz. Die eigentliche Arbeit, das Pflanzen der Bäume, organisieren und übernähmen die einzelnen Jägersektionen.
Der Wald ist wichtiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere sowie eine nachhaltige regionale Ressource für die Gewinnung von Holz, wie es in der Mitteilung heisst. Der Wald hat aber auch eine wichtige Schutzfunktion: Er verhindert Bodenerosion und Steinschlag, schützt vor Lawinen und er reduziert CO2.