Ein Rückblick auf die Geschichte der Rapmusik in Graubünden
Im Jahr 1973 entsteht in den afroamerikanischen Ghettos New York Citys eine neue Subkultur: der Hip-Hop. Aushängeschild dieser kulturellen Bewegung wird die Rapmusik, die sich zunehmend in der ganzen Welt verbreitet. Es dauert jedoch rund 20 Jahre, bis die Welle auch nach Graubünden überschwappt.
Heuer feiert der Kanton das 30-Jahr-Jubiläum des Bündner Rap. Dieses wird auch am Churer Fest zelebriert. Heute Freitag findet nämlich auf dem Arcasplatz ab 18 Uhr die Bündner Rap-Nacht statt. Sie verspricht ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten der Stilrichtung. So stehen unter anderem Künstler wie Ali7000, DJ C-Zar sowie Liv und Geesbeatz auf der Bühne. In einer fünfteiligen Serie blickt Radio Südostschweiz mit uns zurück auf die Anfänge der Rapmusik in Graubünden.
Teil 1: Ein erstes Musikstudio
Lou Zarra, auch bekannt unter dem Namen Lou Geniuz, war einer der Ersten, der in Chur ein Musikstudio eröffnete. Auch heute noch nehmen Künstler wie Gimma oder Breitbild dort ihre Lieder auf.
Teil 2: Die goldene Zeit
Der Bündner Rap erlebte nach der Jahrtausendwende eine Hochkultur. In dieser Zeit entstand auch das Lied «I han» von der Band Sektion Kuchikäschtli – einer der bekanntesten Bündner Rapsongs aller Zeiten.