«Bischt ä verflüämärätä Uflaad!»
«Ja Himmelhärrgottstärnäsack» – so oder so ähnlich entweicht es dem einen oder anderen noch bald einmal, wenn etwas nicht so läuft wie erhofft. «Himmelarschundzwirn», schon wieder ist die Tomatensauce auf dem weissen T-Shirt gelandet, und «Hunderttuusigdonnerwätter», wieso können die Kinder ihre dreckigen Schuhe nicht einfach schon vor der Haustüre ausziehen?
Vor uns hinschimpfen ist das Eine. Manchmal müssen wir unseren Ärger dem Gegenüber aber sogleich kundtun: Du «Nogg», «Linggätaapi» oder «Tschappatàlpi» tönt es dann etwa aus (eher senioren) Bündner Mündern. Kennt Ihr diese Ausdrücke noch?
Journalistin und Fotografin Marietta Kobald und Sprachwissenschaftler Oscar Eckhardt haben uns bei der Suche nach Bündner Schimpf- und Fluchwörtern geholfen.