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Leben & Freizeit

In Graubünden und Glarus liess im Sommer die Hygiene in den Schwimmbecken teils zu Wünschen übrig

Südostschweiz
29.09.2023, 17:10 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

Die Wasserkontrolleure des Amts für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit (ALT) in Chur haben im Juli und August total 37 Schwimmbecken in 23 Bündner und Glarner Freibädern beprobt. Laut dem ALT mussten 15 der 36 Proben beanstandet werden. Dies entspricht einer Beanstandungsquote von 42 Prozent, im Vorjahr lag diese bei 55 Prozent.

In Graubünden haben die Kontrolleure das Badewasser in 31 Schwimmbecken von 19 Badis untersucht. Zwölf Proben hat das ALT beanstandet. Und im Glarnerland haben sie sechs Becken von vier Freibädern kontrolliert, wovon drei Becken nicht den Hygienevorschriften entsprachen. 

Bessere Selbstkontrolle

Insgesamt wurden die Anforderungen an den Chlorgehalt in neun Fällen und an den pH-Wert in fünf Fällen nicht eingehalten. Zudem wurde der Höchstwert für gebundenes Chlor, die Trübung und Trihalomethane je einmal, für Harnstoff zweimal und für Chlorat fünfmal überschritten.

13 der 24 kontrollierten Freibäder sind vom ALT wegen Abweichungen aufgefordert worden, die Selbstkontrolle zu verbessern, die Anlagensteuerung zu optimieren und den Erfolg der ergriffenen Massnahmen mit Wasseranalysen zu bestätigen.

Das Badewasser wurde jeweils vor Ort betreffend pH-Wert und Chlorgehalt amtlich geprüft und dann zur vertieften Analyse ins Labor gebracht. Dort wurden die Proben auf mikrobiologische und chemische Parameter hin untersucht.

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