Viele fanden den Weg heim nicht
Der Ansturm zum Grittibänz-Backtag vom vergangenen Samstag beim Heimatmuseum war enorm. 14 Kilogramm Teig verarbeitete das Backteam ab dem frühen Morgen fast im Akkord zu 40 grossen und 30 kleinen Grittibänzen, die alle begeisterte Abnehmer fanden. Weil die ersten Backwerke oft schon vor Ort verputzt wurden, brauchte es vielfach einen Nachkauf für die Daheimgebliebenen.
Gerade so fleissig zeigten sich die kleinen und grossen Besuchenden, die selbst Hand anlegten. Sie fassten den Begriff Grittibänz ganz weit und verarbeiteten acht Kilogramm Teig zu originellen Objekten. So herrschte den ganzen Morgen emsiges Treiben. Entweder war man in der Remise mit Formen beschäftigt, wartete vor dem Holzbackofen, auf dass dieser die Werke vollende, oder suchte in der Prunkstube den subjektiv schönsten Grittibänz aus. Dort konnte man sich bei Kaffee oder Tee auch von der Anstrengung erholen. «Eine solch schöne Veranstaltung», hiess es von allen Seiten. Zum Glück hatte Bäckerin Helene Elmer den Ansturm geahnt und dafür gesorgt, dass bis zum Schluss genügend Teig und anderes Material bereitstanden.