Australien erhält Hilfe aus Graubünden
Jetzt im Moment brennt es. Gestern hat es auch schon gebrannt und morgen wird es auch brennen. Das ist die Realität in Australien. Der Kontinent kämpft zwar seit Jahrzehnten immer wieder mit Buschfeuern und anderen Herausforderungen seitens der Natur, Experten bezeichnen jedoch die momentane Situation als beispiellos. Die Situation berührt weltweit. Es ist eine Tragödie, in der Menschen, Tiere, Natur und das endlose Feuer die Hauptdarsteller spielen.
Hilflos und frustriert
Seit ein paar Wochen sind Marina Devonshire-Pedrett und ihr Mann in Australien. Das Ehepaar, welches sonst in Fürstenau lebt, startet nun schon zum zweiten Mal über Facebook eine Spendenaktion für ihre zweite Heimat.
«Als wir anfangs Dezember angekommen sind, war die Luft ‹smokey› (Anm. der Redaktion: voller Rauch). Die Augen haben gebrannt und das Feuer konnte man riechen. Manchmal ist schon ein ungutes Gefühl aufgekommen.» Mittlerweile haben sich die Brände in Byron Bay beruhigt. In anderen Gebieten toben die Flammen immer noch. Die australische Brandsituation ist extrem und ungewiss.
Es gibt zwar Brände, die kontrolliert werden können, doch je nach Wetterzustand, verändert sich die Lage kurzerhand. Am stärksten betroffen ist das Gebiet südlich von Sydney. Immer wieder fordern die Behörden tausende Menschen auf, die Ortschaften in den Risikogebieten zu verlassen.