Auf Warnsignale achten
Weil Reisen ins Ausland wegen der Corona-Pandemie noch eingeschränkt sind, zieht es viele Wanderer in ihrer Ferienzeit auf die Glarner Alpen. Dort sind momentan auch viele Kühe und Rinder anzutreffen. Damit es nicht zu Zwischenfällen zwischen Wanderern und den Nutztieren kommt, gilt es, ein paar Verhaltesregeln zu beachten. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) hat auf die Sommerferien hin die Kommunikation für die Vermeidung von Zwischenfällen mit Rindvieh deshalb verstärkt, wie der Kanton Glarus mitteilt. Der Ratgeber zur Unfallverhütung «Rindvieh im Weide- und Wandergebiet» sei neu aufgelegt worden und allen Alpbewirtschaftern zugekommen. So könnten diese allfällige Massnahmen zur möglichen Verhinderung von Zwischenfällen treffen.
Bei vielen Wanderwegen sei ein Auszäunen nicht möglich, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Beratungsstelle fordere deshalb Touristen auf, sich an folgende drei Regeln zu halten:
- Distanz halten und auf Warnreaktionen wie Schnauben, Kopfschütteln oder Scharren der Kühe achten.
- Kälber nicht berühren. Eine Kuhmutter verteidigt ihr Kalb, wenn Personen auf Jungtiere zugehen.
- Hunde an der Leine führen. Hunde sind aus der Sicht der Kuh ein potentielles Raubtier. Die Präsenz des Wolfes macht das Rindvieh unruhig und angriffslustig. (abr)