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Leben & Freizeit

Auf den Bündner Strassen hat es richtig gekracht

Corinne Raguth Tscharner
12.01.2019, 16:24 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Wer sich in diesen Tagen in Graubünden mit dem Auto auf die Strasse wagt, muss aufpassen: Eis und Schnee dominieren das Landschaftsbild und sind auch immer wieder auf den Strassen zu finden. Durchschnittlich rund zehn Verkehrsunfälle am Tag – das ist die Bilanz der Kantonspolizei Graubünden in den vergangenen sieben Tagen. Darunter sind auch so einige Unfälle mit Wildtieren. «Glücklicherweise ist es dabei grösstenteils bei Blechschäden oder kleineren Blessuren geblieben», sagt Roman Rüegg, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden.

So wird es auf den Strassen sicherer

Die häufigste Unfallursache sei die Fahrgeschwindigkeit gewesen, die nicht an die Strassenverhältnisse angepasst worden sei. «So entstehen bei Schnee und Eis kleinere Kollisionen», so Roman Rüegg. Deshalb sei es das A und O, die Geschwindigkeit der Sicht und den Strassenverhältnissen anzupassen.

«Vielfach lässt es sich auch bereits im Voraus, wenn man beispielsweise die anderen Verkehrsteilnehmer beobachtet, abschätzen, ob man selbst in Schwierigkeiten geraten könnte», sagt Rüegg. Stichwort vorausschauendes Fahren also.

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Die Sicherheit geht immer vor.»

Bei den aktuellen winterlichen Verhältnissen im Kanton spielt natürlich auch das Fahrzeug immer eine grosse Rolle. «Obwohl es nicht vorgeschrieben ist, raten wir ganz klar zu Winterreifen», sagt Rüegg dazu. Ein Sommerreifen sei bei solchen Verhältnissen absolut fehl am Platz. Laut Fachleuten sollte ein Winterreifen nicht älter als fünf Jahre sein und eine Profiltiefe von mehr als vier Millimeter aufweisen.

«Wenn es stark schneit oder die Strassen sehr glatt sind, dann soll man das Auto lieber auch mal stehenlassen», rät Rüegg weiter. Allenfalls lasse sich die geplante Fahrt verschieben oder sei mit dem öffentlichen Verkehr machbar. Die Sicherheit gehe immer vor.

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