Auch künftig klingelt in der Uniformjacke das iPhone
Telefone, Kameras, Bücher, Navigationsgeräte oder sogar Bargeld – Smartphones haben dank ihren Funktionen vieles abgelöst und sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Auch die Kantonspolizei Graubünden will auf die mobilen Alleskönner nicht mehr verzichten.
Smartphones statt Pager
Mit dem Projekt «Mobile Computing» hat die Kantonspolizei 2014 eine Strategie erarbeitet, die den Einsatz von mobilen Arbeitsgeräten für alle Mitarbeitenden vorsieht. Die Informatiker der Kantonspolizei haben ein digitales System auf- und ausgebaut, welches das Abrufen von polizeilichen Informationen über verschiedene elektronische Geräte ermöglicht. Neben Tablets und Notebooks stehen seit 2016 auch iPhones im Einsatz, wie Walter Schlegel, Kommandant der Kantonspolizei Graubünden, erklärt.
Die Kantonspolizei Graubünden ist mitten in der digitalen Transformation und somit ein Teil des digitalen Wandels in der Schweizer Polizeilandschaft.»
Walter Schlegel, Kommandant der Kantonspolizei Graubünden
«Unsere Polizistinnen und Polizisten benötigen nur einen 3G-Empfang und schon können sie eine Fallbearbeitung ortsunabhängig beginnen oder für die polizeiliche Tätigkeit wichtige Informationen beschaffen», so Schlegel. So können die Mitarbeitenden zum Beispiel einfach und rasch Kontrollschilder und Fahrausweise prüfen, Fahndungsbilder empfangen und sogar den Fingerscan zur Identifikation unbekannter Personen benutzen. Über das Smartphone können auch direkt Fotos von Ereignisorten zur Beweissicherung in das Rapportierungs- und Dokumentationssystem übermittelt und dem entsprechenden Fall zugewiesen werden. Dies vereinfache den Arbeitsablauf sowie den Arbeitsaufwand, so Schlegel.