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Leben und Freizeit

Die Arve – Königin der Alpen

Rein optisch kann eine Arve den jetzt wieder golden leuchtenden Lärchen nicht das Wasser reichen; sie tragen ganzjährig ein grünes Nadelkleid. Und trotzdem: Arven sind alles andere als nur Nadelbäume.
Christoph Benz (BER)
19.10.2022, 12:00 Uhr
heute um 12:16 Uhr

RSO-Moderator Christoph Benz hat im Gespräch mit Ralf Fluor, dem langjährigen Revierförster von La Punt Chamues-ch und Madulain, viel Spannendes rund um die Arve erfahren. Eine Baumart, die bei uns vor allem im Engadin verbreitet ist und bekannt ist für ihren charakteristischen, beruhigenden Geruch.

Was sind die Erkennungsmerkmale einer Arve, und warum nennt man sie auch «Königin der Alpen»?

Wie reagiert die Arve auf den Klimawandel?

Ein Geben und Nehmen: Weshalb der Tannenhäher nur dank der Arve überleben kann und warum die Arve ohne Hilfe des Tannenhähers wohl bald aussterben würde.

Arvennüssli: Lecker und energiereich – und das nicht nur für den Tannenhäher…

Die Arve ist ja vor allem bekannt für ihr herrlich duftendes Holz. Was hat es mit diesem Duft auf sich?

Arvenholz ist begehrt, besonders für den Innenausbau oder für Möbel. Das war aber nicht immer so; früher war Lärchenholz die gefragteste Holzart. Erst eine Studie über die gesundheitlichen Auswirkungen von Arvenholz auf den Menschen löste einen Boom aus. Heute gilt Arvenholz als das «Mahagoniholz der Alpen».