Arosa sammelt Essen und Trinken für Schülerlager
Am 28. April ist es so weit: Schülerinnen und Schüler der Gemeinde Arosa haben die Möglichkeit, für knapp zwei Wochen in ein Ferienlager nach Arcegno im Kanton Tessin zu reisen.
Damit das alljährliche Ferienlager durchgeführt werden kann, ist die Lagerleitung auf Unterstützung angewiesen, wie Lagerleiter Thomas Gadient sagt. So werden über Arosa Tourismus nach der langen Wintersaison Restposten an Esswaren oder Getränken angefragt. «Ohne diese Hilfe wäre das Lager finanziell nicht möglich.» Die Erfahrungen, die mit der Anfrage von Restposten gemacht wurden, waren sehr gut, wie Gadient erklärt. «Die Menüplanung richtet sich dann nach den Sachen, die zur Verfügung gestellt werden», erklärt Gadient. Für die rund 35 Schülerinnen und Schüler werde während des Ferienlagers meist frisch gekocht.
Von Boullion bis Ovomaltine
Es seien immer etwa die gleichen zehn bis 15 Hotels, die regelmässig mitmachen und nachfragen würden, wie geholfen werden könne, sagt Gadient. Von Jus, Boullion, frischen Spätzli über Ovomaltine – die Spenden, die man erhalte, seien vielfältig. «Auch die Mengen variieren», so Gadient. Man bekomme das, was übrig sei. Der Rest werde dann selber organisiert.
Das Lager soll für die Schüler bezahlbar sein, wie der Lagerleiter sagt. So soll auch den Kindern etwas geboten werden können, deren Eltern kein Geld haben, um in die Ferien zu fahren. «Dafür braucht es Herzblut. Sonst würde es nicht gehen.»