Antonia bringt Wind und Schnee in die Berge
Der Südwestwind wehte am Sonntag tagsüber im Flachland im Bereich von 40 bis 60 km/h und in exponierten oder erhöhten Lagen bis zu 90 km/h, wie «meteonews.ch» schreibt. Im Verlauf des späteren Abends und in der Nacht nahm er dann überall deutlich zu. Dabei gab es noch nicht allzu viel Niederschlag.
Bis zu 130 km/h
Am Montag hat die aktive Kaltfront dann auch die Südostschweiz erreicht und in Alpentälern für höhere Windgeschwindigkeiten gesorgt, wie Roger Perret von Meteonews gegenüber Radio Südostschweiz erklärt. «Wir hatten im Rheintal starken bis stürmischen Wind. In Bad Ragaz gab es 112 km/h, in den Bergen bis zu 130 km/h, wie zum Beispiel auf dem Crap Masegn.» Die Schneefallgrenze sank auf rund 600 bis 800 Meter.
Mehr Neuschnee in Nord- und Mittelbünden
Im Laufe des Montags erreichte uns aus Norden die nächste aktivere Niederschlagszone, die vor allem am Abend teilweise auch kräftigere Schauer und Wind bringt, wie Perret weiter berichtet: «Es bleibt eine wilde Angelegenheit bis morgen Vormittag.»
In der Nacht und am Dienstagvormittag gibt es besonders entlang der Alpen häufig Regen und unverändert ab rund 600 bis 800 Metern Schnee. «Insbesondere in Nord- und Mittelbünden und in Richtung Sarganserland ist mit bis über einen halben Meter Neuschnee zu rechnen.» Etwas weniger Schnee gebe es im Engadin. Durch die stürmischen Winde und die damit verbundenen Schneeverwehungen steigt dazu die Lawinengefahr an. Mehr Informationen zum Lawinenbulletin und zur Schneesituation gibt es auf der Seite des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF. (dje/thf)