«Als ich die Katze erblickte, musste ich lachen»
Ende der vergangenen Woche hat eine Suchaktion in den sozialen Medien die Runde gemacht. Unter anderem über diverse Facebook-Gruppen wurden die Besitzer von Kater Jari gesucht, der sich unter die Motorhaube eines Autos verirrt hatte.
«Die Katze war in unserer Motorhaube. Sie ist wohlauf und erstaunlich zutraulich», schrieb Finderin Anna Schmid in ihrem Aufruf am Mittwoch. Sie sei in der Nähe des Loëquartiers in Chur losgefahren und habe das Tier schliesslich bei Rueras in ihrem Auto entdeckt. «Als ich die Katze erblickte, musste ich lachen, erstarrte aber im selben Moment, weil ich nicht wollte, dass sie raushüpft», so Schmid auf Anfrage von «suedostschweiz.ch». Sie stellte sich viele Fragen: «Wo habe ich die Katze aufgeschnappt? Wie ist sie in die Motorhaube gekommen? Ist sie verletzt?»
Anna Schmid zückte das Smartphone und fotografierte den Kater. Ihr Freund, der die Katze entdeckt hatte, schloss die Motorhaube wieder, damit die Katze nicht fliehen konnte. Mithilfe ihrer Schwester konnte Schmid die Katze anschliessend einfangen und in Sicherheit bringen. Zu Hause erlebte die Familie einen sehr ruhigen, zutraulichen Kater. Auch die Kinder waren begeistert von Jari. Weil die Schwester mehr Erfahrung mit Katzen habe, habe sie bei ihnen gewohnt, erzählt die Finderin weiter.
Gemeinsam begann die Suche nach den Besitzern: «Ich versuchte, mich an meine Fahrten und längeren Stopps mit dem Auto zu erinnern. Saas, Grüsch, Felsberg, Chur, Disentis. So konnte ich den Umkreis für die Suchaktionen grob festlegen», hält Schmid fest. Schnell kursierten Bilder auf den Sozialen Medien.