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Leben & Freizeit

Acht Stunden im Töffli-Sattel

Südostschweiz
22.09.2020, 15:45 Uhr
heute um 12:16 Uhr

Am Samstag war Töffli-Tag – zumindest für die gut 1100 Töffli-Fans, die an der elften Ausgabe des Red Bull Alpenbrevet mitmachten. Wie die Organisatoren mitteilen, war das Ziel der diesjährigen Ausgabe die Überquerung möglichst vieler Schweizer Pässe. Insgesamt schafften es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der ganzen Schweiz auf 91 Pässe. Die Route konnten alle Teilnehmenden selbst wählen.

Auch ein Bündner Team nahm am Event teil. Die Steibockflitzer, wie sie sich die 17-köpfige Gruppe nennt, legte rund 100 Kilometer zurück. Dabei führte sie ihre Route unter anderem über den Kunkelspass an Tamins vorbei bis nach Ilanz. Ganz ohne Zwischenfälle schaffte es das Bündner Team allerdings nicht: Nicht alle ihre Töfflis hielten den Strapazen stand. Die Steibockflitzer mussten bereits kurz nach dem Start den ersten Defekt vermelden. Wer es bis Tamins schaffte, wurde vom lokalen Töffli-Mech mit Grilladen verköstigt. Mit acht Stunden im Sattel erreichte die Gruppe dann schliesslich Ilanz.

Schweizweit war das Passtrio Furka-, Grimsel- und Sustenpass besonders beliebt. Anhand einer interaktiven Karte und eines Live-Tickers konnten sich die Teilnehmenden informieren, welche Pässe die anderen Teilnehmenden für ihre Route gewählt hatten. (jas)

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