Absolutes Feuerverbot in den Bündner Südtälern
Seit mehreren Wochen hat es auf der Alpensüdseite keine nennenswerten Niederschläge gegeben. Auch die nächsten Tage werden laut Wetterprognosen trocken. Dies schreibt der Kanton am Mittwoch in einer Mitteilung. Aufgrund des schönen Wetters und des zeitweise starken Nordwinds gilt für das Misox, Calancatal, Puschlav und Bergell sowie für den ganzen Kanton Tessin bereits seit dem 13. Januar ein absolutes Feuerverbot im Freien. Auch dürfen Raucherwaren nicht sorglos weggeworfen werden. Eine Entspannung der Lage ist gemäss Mitteilung erst nach ergiebigen Regenfällen über mehrere Tage zu erwarten. Kleine Regenmengen oder leichter Dauerregen würden die Situation nicht nachhaltig entschärfen können.
Eine Entspannung der Lage ist erst nach ergiebigen Regenfällen über mehrere Tage zu erwarten.»
Kanton Graubünden,
Vorsicht auch im Norden
Auch auf der Alpennordseite von Graubünden ist Vorsicht geboten: Im Churer Rheintal und im Domleschg herrscht eine mässige Waldbrandgefahr. Für die übrigen Gebiete inklusive des Engadins und des Münstertals gilt eine geringe Wald- und Flurbrandgefahr.
Der richtige Umgang mit Feuer:
- Grillfeuer sind mit grosser Vorsicht und vorzugsweise in fest eingerichteten Feuerstellen zu entfachen.- Besonders bei Wind und wenn es dürres Laub, trockene Gräser und Stauden in der Umgebung hat, sind brennende Feuer ständig zu überwachen.- Feuerstellen dürfen erst nach vollständiger Löschung verlassen werden.- Bei starkem Wind ist das Feuern im Freien generell zu unterlassen, denn ein bei Wind ausgebrochenes Feuer kann sich sehr schnell ausbreiten.- Raucherwaren und Feuerzeuge dürfen nie sorglos weggeworfen werden.
Weitere Informationen und die aktuelle Lageeinschätzung sind auf der Webseite des Amts für Wald und Naturgefahren aufgeschaltet.